Hätte? Kette!

Ob Mailand oder Madrid, erfolgreiche Profifußballer sind viel unterwegs in der Welt. Nicht immer geht die internationale Karriere allerdings mit einer entsprechenden Ausweitung des aktiven Wortschatzes einher – im Gegenteil, teilweise hat man den Eindruck, die Muttersprache verkümmert umgekehrt proportional zum sportlichen Erfolg.

Damit sind Fußballer eine natürliche Zielgruppe der Speednotes, die ja stets darauf ausgerichtet sind, unabhängig von hohlen Worten kernige Inhalte zu übermitteln. Wobei auch dumme Sprüche oft einen guten Zweck erfüllen und sich damit eine eigene Speednote verdienen, und sei es durch Reimverweigerung, die fast immer einen Lacher wert ist.

Wir kämen jetzt zum Thema, dem Konjunktiv, der auf Deutsch auch „Möglichkeitsform“ genannt werden könnte.

Üblich ist unter DolmetscherInnen u. a. die Verwendung einer geschlängelten Linie,

Konjunktiv-1

denn was nur vielleicht möglicherweise eventuell passieren könnte, hat keine verlässliche Grundlage, steht sozusagen auf wackeligen Füßen (vgl. Zwischen den Zeichen S. 63). Mit diesem Bildzeichen hätten wir eine Speednote für den Konjunktiv.

Nehmen wir als konkretes Beispiel – ganz zufällig gewählt – den Begriff Titelgewinn, den wir mit diesem Bildzeichen notierten,

Titelgewinn

dann ergäbe dies zusammen mit dem Konjunktiv-Zeichen einen „möglichen Titelgewinn“:

vielleicht-Titelgewinn

Die Schlangenlinie wäre also vielseitig einsetzbar, denn sie könnte unter praktisch jedes andere Zeichen gesetzt werden. Wer es gerne ganz genau nimmt, kann mit Hilfe dieses Zeichens sogar zwischen Konjunktiv I und II unterscheiden:

Konjunktiv-1Konjunktiv-2

Aber die Speednotes würden ihrem Zweck nicht gerecht, wären sie nicht flexibel! Dazu gehört auch die Einsicht, dass es manchmal einfach noch bessere Ideen gibt als die eigenen. Zum Beispiel die, einen Konjunktiv zunächst durch Doppelung zu betonen und dann durch Reimen so richtig krachen zu lassen. Oder die noch bessere, dem bereits geflügelten Wort „hätte, hätte, Fahrradkette“ durch Reimverweigerung die Flügel zu stutzen und ihm sogleich Düsenantriebe zu verpassen! Loddas „wäre, wäre, Fahrradkette“ hat binnen kürzester Zeit Berühmtheit erlangt, und so kommt hier die alternative Konjunktiv-Speednote:

Man nehme ein Fahrrad,

Fahrrad

und reduziere es auf das, worum’s geht,

Fahrradkette

vereinfache das Bild,

Ketten-Konjunktiv

fertig ist die Fahrradketten-Konjunktiv-Speednote! Hätte oder wäre, Fahrrad- oder Mopedkette, mit solchen Kleinigkeiten muss sich der Weltmeister nicht aufhalten.

Auch, wenn klar ist: Der Titel wird nicht im Konjunktiv gewonnen!

Advertisements

Datenschutz

Der Datenschutzverordnung ist derzeit kaum zu entkommen. Ein schlichtes Gemüt mag denken, was für ein Quatsch! Ist doch Privatsache, wie ich mich beim Daten schütze … Aber es geht eben nicht um Dating, sondern um die Daten – Geburtsdaten, Kontaktdaten, Meldedaten, Daten über Daten.

Damit die auf Wunsch privat bleiben – also natürlich im Rahmen dessen, was die modernen Medien noch an Privatsphäre übrig lassen -, gibt es jetzt neue gesetzliche Regelungen zum Datenschutz. Eine entsprechende Erklärung der Speednotes steht deshalb jetzt auch hier – und für alle, die das Kleingedruckte sowieso nicht lesen, aber gerne schnell Notieren, folgt hier die Kurzversion in Notizzeichen:

Besser Speed als nie

So war das nicht gedacht – die März-Speednote hat nicht nur ihren eigenen Monat, sondern tapfer auch noch den folgenden und den Anfang des laufenden Monats durchgehalten. Somit ist dies hier nicht gerade eine Speed-, sondern eher eine Spät-Note …

Dabei ist es noch früh, also früh im Jahr – Frühjahr, Frühling, sogar Frühsommer schon. Aber früh und spät sind ja sehr relative Begriffe. Die merkwürdigerweise sehr einseitig bewertet werden: Im Frühtau zu Berge! Jung gefreit hat nie gereut! Morgenstund hat Gold im Mund! Der frühe Vogel fängt den Wurm! Wobei ich noch nie verstanden habe, was die Leute eigentlich mit diesen Würmern vorhaben … Aber das führt zu weit.

Zurück zur früh-spät-Relation: Wie können wir diese Begriffe in unseren Notizen darstellen?

Vielleicht mit Hilfe der vielzitierten Morgenstund,

auf die ja dann der Mittag folgt

und schließlich der Abend.

Diesen Lauf der Sonne von früh bis spät

können wir als Vorbild für Bildzeichen verwenden:

Und so haben wir jetzt zwei sehr schlichte Speednotes für „Anfang, Beginn“ und „Ende, Abschluss“:

 

Schnell und einfach zu notieren und sehr vielseitig, wie wir in den nächsten Beiträgen sehen werden, denn das war nur der

Danke für die Spät-Lese!

Im Märzen der Bauer …

Die Suche nach Weisheiten, vor allem so genannten „Bauernregeln“ über den Monat März bringt so viele Ergebnisse, dass sie hier selbst in Form von Speednotes den Rahmen sprengen würden. Ein Spruch allerdings gefällt mir so gut, dass er heute seinen Platz bekommen soll:

„Fürchte nicht den Schnee im März, darunter schlägt ein warmes Herz.“

Ein schönes Beispiel, um von Speednotes für bloße Einzelbegriffe den Schritt zum Notieren ganzer Sätze zu wagen – nach dem frei erfundenen Motto: Fürchte nicht das Notizenmachen, Speednotes bringen dich zum Lachen!

Aber jetzt im Ernst, wir fangen an mit dem, worum es geht:

Es ist März – der dritte Monat, den wir ganz einfach so notieren, wie wir Monate zu notieren gewohnt sind, denn das Gewohnte geht auf jeden Fall am schnellsten. Vielleicht so

oder so

Das Thema, also das, worum es geht, notieren wir ganz links, weil wir es vom Lesen und Schreiben her gewohnt sind, auf der linken Seite zu beginnen (wir auch bei unserem Zeitstrahl).

Was über das Thema gesagt wird, notieren wir getrennt, zum Beispiel durch eine vertikale Hilfslinie:

Und was wird über den März gesagt?

Es gibt Schnee. Dank häufig verwendeter Bildzeichen in Wettervorhersagen ist das recht einfach:

Schnee soll keine Angst bedeuten. Das notieren wir mit Hilfe eines bekannten Zeichens aus der Mathematik

und eines ebenfalls (je nach kulturellem Hintergrund aus unterschiedlichen Quellen) sehr bekannten Angst-Bildes,

das wir natürlich vereinfacht verwenden:

Unter dem Schnee gibt es ein warmes Herz – also Liebe!

 

Also keine Angst vor diesem winterlichen März, die Liebe wird den Schnee schnell zum Schmelzen bringen, und schon kommen die Frühlingsgefühle!

Neuigkeiten

Ein neues Jahr hat begonnen. Lange bleibt es nicht neu, in ein paar Wochen wird es sich kaum noch anders anfühlen, als ein Jahr sich eben so anfühlt. Früher gab es noch einen gewissen Neuigkeitsmaßstab anhand der Anzahl der Tage – oder Wochen -, die es gedauert hat, bis beim Ausfüllen eines Überweisungsträgers oder Schreiben eines Briefs die Jahreszahl auf Anhieb stimmte. Aber das geht ja jetzt alles online und automatisch, so dass wir gar nicht mehr merken, inwieweit wir innerlich bereits im neuen Jahr angekommen sind.

Vielleicht müssen wir das auch nicht mehr wissen angesichts der zahllosen Apps, die uns im wahrsten Sinne des Wortes sagen, wo es langgeht. Aber das ist ja nichts Neues mehr.

Was ist denn noch neu, außer dem Jahr? Früher war es ja mal üblich, sich gegenseitig zu fragen: „Und, was gibt es bei dir Neues?“, aber auch das ist überflüssig geworden, da wir durch aus rätselhaftem Grund „sozial“ genannte Medien ohnehin ständig auf dem Laufenden gehalten werden, was es gerade bei wem Neues gibt. Leider am detailliertesten von Leuten, von denen wir es gar nicht oder zumindest nicht so genau wissen wollten. Während das, was wir ganz gerne wüssten – zum Beispiel, wer uns demnächst regiert oder trainiert – allzu lange im Verborgenen bleibt.

Nicht länger verborgen bleiben soll hingegen die erste Speednote des Jahres 2018, die sich – Überraschung! – mit „Neuigkeiten“ beschäftigt. „Neu“, das heißt vorher nicht dagewesen, unbenutzt, bis dato unbekannt. Nicht zu verwechseln mit „neuwertig“, tierfreier Nichtraucherhaushalt hin oder her. Wirklich neu ist nur, was gerade erst angefangen hat zu sein. Aber bevor es allzu philosophisch wird, zurück zu den „Neuigkeiten“: Es sind, zumindest für uns, neue Informationen. Dankenswerterweise hat sich für den Begriff Information schon lange ein sehr praktisches, wie für die Notizentechnik gemachtes Zeichen etabliert:

Dies können wir jetzt wie gewohnt vereinfachen und darauf unser Chronologie-System anwenden, nachdem alte oder bekannte Informationen so aussehen,

 

aktuelle Info so

 

und künftige dann natürlich so:

 

Und neue? Die eigentliche Neuheit besteht ja nur in genau dem Moment, in dem die Information im Jetzt ankommt, also von einer künftigen zu einer gegenwärtigen wird:

 

Wie beim Führungswechsel oder Umzug! Denn aktuell ist nicht gleich neu, auch nicht neuwertig. Sobald wir eine Information zur Kenntnis genommen haben, ist sie gebraucht – genau wie das neue Jahr, das seinen ersten Tag jetzt schon fast hinter sich hat.

Was kein Grund sein soll, nicht noch schnell gute Wünsche zu notieren!

Stille Nacht und (un)ruhige Tage

Jetzt sind sie da, die Feiertage, freien Tage, Ferien und Urlaubstage. Hurra!

Aber wieso eigentlich „stille“ Nacht? Im Winter kann zwar gelegentlich eine dichte Schneedecke für mehr Stille sorgen, da sie erstens all diejenigen, die das mit den Winterreifen irgendwie noch nicht geschafft haben, von den Straßen fernhält, und zweitens die verbleibenden Geräusche schluckt oder zumindest dämpft. Aber das Rheinland glänzt auch in diesem Jahr wieder durch Abwesenheit von weihnachtlichem Weiß.

In den Gefilden, in denen das Jesuskind zur Welt gekommen sein soll, war ohnehin – Klimawandel hin oder her – keine dichte Schneedecke zu erwarten. Und erfahrungsgemäß kann das sogenannte Fest der Liebe auch bei Schnee recht laut werden, sei es durch Streit beim Baumschmücken, nervige Verwandtschaft oder Missgeschicke in der Küche (die meisten Unfälle passieren ja im Haushalt). Ist das alles erstmal vorbei, fragen wir uns gegenseitig, ob wir die Feiertage gut überstanden haben – diese Redewendung spricht für sich schon Bände -, um dann endlich mal ein paar Tage unsere Ruhe zu haben.

Um diese Ruhe soll es nun gehen in der Speednote zum Fest: Erholung, Nichtstun, Ausruhen, Abhängen, Entspannen … denn egal, ob die Feiertage nun still oder laut waren, der Mensch, wenn auch zum aufrechten Gang befähigt, liegt gerne. Nehmen wir als Vorlage für eine Ruhe-Speednote daher ein international bekanntes und beliebtes Freizeitmöbel, etwa

oder

Dann vereinfachen wir wie gewohnt zu einem Bildzeichen,

welches wir noch kombinieren und variieren können, zum Beispiel als Grußnachricht für

frohe und erholsame Weihnachtstage!

 

 

 

 

 

Speedwort des Jahres

Zum Regieren hat es nicht gereicht, dafür aber zu einer anderen zweifelhaften Ehre: „Jamaika-Aus“ wurde von der Gesellschaft für deutsche Sprache zum Wort des Jahres 2017 gewählt. Wobei „Wort“ dem Ausdruck gar nicht gerecht wird, er ist eher eine Kurzform einer ganzen Wortfolge, etwa „Scheitern der Verhandlungen zur Bildung einer schwarz-gelb-grünen Koalition“. Also praktisch ein Speedwort!

Da die Landesfarben Jamaikas Schwarz, Gelb und Grün sind, steht der Name des karibischen Staates bei uns stellvertretend für eine Koalition der drei Parteien, die mit diesen Farben bezeichnet werden. Man spricht auch von der „schwarzen Ampel“ oder kürzer der „Schwampel“, denn wie bei der Ampel gibt uns so ein einzelnes Wort die Möglichkeit, mehrere Farben gleichzeitig zu benennen. Allein das ist schon eine Speednote wert:

oder einfach

Natürlich nicht zu verwechseln mit der Speednote für „Korrespondenz, Post“

Wem die beiden Bildzeichen zu ähnlich sind, der nutzt vielleicht besser das folgende

für die „schwarze Ampel“.

 

Und wie sieht nun die Speednote zum Wort des Jahres aus? „Aus“ bedeutet Abbruch, Versagen, Scheitern, nicht ans Ziel gelangen. Greifen wir das Bild des „Ziels“ heraus,

kombinieren es mit der schwarzen Ampel,

und vereinfachen dieses Bildzeichen, dann erhalten wir eine Speednote für „schwarze Ampel als Ziel, Jamaika-Verhandlungen“.

 

Um nun das Scheitern der Verhandlungen zu notieren, müssen wir den Pfeil nur noch verschieben, so dass er das Ziel verfehlt – ein kleines Stück reicht schon, nach dem Motto „knapp vorbei ist auch daneben“:

Diese Speednote zum „Wort des Jahres“ ist natürlich flexibel, durch eine weitere Verschiebung des Pfeils

können wir symbolisieren, dass die Verhandlungen total daneben gingen – quasi in den Nachthimmel von Berlin. Was ja zu Schwarz ganz gut passt, schließlich sagt man auch „nachtschwarz“. Aber bevor es hier allzu finster wird, noch schnell eine weitere Farben-Speednote

mit den besten Wünsche für eine bunte Woche!

Umwege abwägen

 

 

 

 

 

 

 

Dieses Bild zeigt ein typisch menschliches Phänomen: Man kann Gehwege planen und bauen, aber letztlich gehen Menschen ihre eigenen Wege.

 

 

 

 

Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist eine Gerade,

 

 

aber man kann auch auf Umwegen ans Ziel kommen:

 

 

 

 

Wer sich nicht so recht entscheiden kann, wo es langgehen soll, betrachtet erstmal ausgiebig die Alternativen

und entscheidet sich dann für die „Abkürzung“, um schnell anzukommen,

 

 

 

 

oder für den längeren Weg, um die Gegend zu genießen, abwegige Ideen zu sondieren …

 

 

 

 

… oder einfach aus Prinzip, weil der Weg das Ziel ist.

 

Ampelfarben

Speednotes sind zwar einfarbig, aber dennoch eine bunte Mischung – aus Buchstaben, Zahl- und Sonderzeichen, Bildchen, Pfeilen, Linien und allem, was uns DolmetscherInnen sonst so nützlich erscheint, wenn wir Notizen machen. Wie wir schon gesehen haben, kann eine einzelne Speednote mehrere Farben darstellen, beispielsweise die Ampelfarben Rot, Gelb und Grün. Wobei Farben durchaus Spielraum bieten, was ihre Bezeichnung angeht – unsere Ampeln zeigen in der Regel nicht wirklich Gelb, sondern eine Art Orange. Und das Ampel-Gelblicht heißt im Englischen auch nicht etwa „yellow“, sondern „amber“, im Spanischen „ámbar“, also „bernsteinfarben, gelbbraun“.

Wenn wir über die Grenzen des eigenen Sprachraums hinausschauen, sehen wir also auch Farben in einem anderen Licht. Aber für unsere Speednotes zählt ja üblicherweise nicht Form oder Farbe, sondern Inhalt. Bei der Ampel also das, was die drei Farben signalisieren: (An-)Halten/Fahrverbot – (Ab-)Warten – (Los-)Fahren oder Gehen.

Dies können wir uns wunderbar beim Notieren zu Nutze machen, denn wir können jede der drei Ampelfarben schnell abbilden und haben damit eine Speednote nicht nur für Rot, sondern im übertragenen Sinne für „Verbot“

eine für „grünes Licht, Erlaubnis“

und eine für die „Grauzone“ oder auch die „Wartezeit“ dazwischen.

In diesem Licht: Angenehmes Abwarten und Teetrinken bis zur nächsten Speednote!

Fehlfarben

Was ist das eigentlich, eine Fehlfarbe? Beim Kartenspiel eine „Farbe“, die nicht Trumpf ist. In der Philatelie hingegen eine in falscher Farbe bedruckte Briefmarke. Ähnlich verhält es sich bei Zigarren und Zigarillos: Bei unregelmäßiger oder fehlerhafter Deckblattfarbe nennt man auch sie Fehlfarben.

In den genannten Fällen handelt es sich also immer um Farben, die nicht die ‚richtigen‘ sind. Immerhin sind aber überhaupt Farben vorhanden, sonst gäbe es ja keine Farbfehler. Aber was, wenn die Farben fehlen?

Wenn wir beim Konsekutivdolmetschen Notizen machen, bleibt keine Zeit, diese auch noch farblich zu gestalten. Vielleicht unterstreichen wir mal eine Notiz besonders dick, um sie hervorzuheben, aber zwischendurch auch noch den Stift wechseln, um etwas in Grün oder Rot zu notieren? Den Textmarker zur Hand nehmen, um einen Teil der Notizen farblich hervorzuheben? Dauert alles viel zu lange.

Aber die Speednotes hätten ihren Namen nicht verdient, wenn sie es nicht schafften, auch ohne Zusatzwerkzeuge Farbinformationen zu speichern!

Wie so oft sind Bildzeichen eine große Hilfe, wenn wir zum Beispiel für den Begriff der „Farben“ ganz allgemein eine solche Palette verwenden

Farbpalette

und sie dann vereinfachen:

Farben

Mit dieser Speednote haben wir ein Bildzeichen, das genügend freie Fläche bietet, um die Farbe zu spezifizieren: Für „Blau“ nehmen wir dann beispielsweise unser Wasserzeichen

Blau

und für „Rot“ ein Herzpiktogramm, da Herzen typischerweise (und nicht zufällig) mit roter Farbe in Verbindung gebracht werden:

Rot

 

Wenn wir nicht nur eine einzelne Farbe notieren wollen, wird es auf der Palette natürlich etwas eng. In einigen Fällen können wir dann alternativ auf bekannte Kurzworte zurückgreifen, etwa SW für „Schwarzweiß“ verwenden und RGB für „Rot – Grün – Blau“. Für „Rot – Gelb – Grün“ können wir dann wieder ein Bildzeichen nehmen:

Ampel

oder einfach

RotGelbGrün

Mit dem Ampelzeichen haben wir jetzt nicht nur ein Notizzeichen für gleich drei Farben, sondern auch noch etliche Variationsmöglichkeiten – dazu später mehr, denn jetzt ist erstens Sonntag und zweitens Abend und damit Zeit für – na?