Im Märzen der Bauer …

Die Suche nach Weisheiten, vor allem so genannten „Bauernregeln“ über den Monat März bringt so viele Ergebnisse, dass sie hier selbst in Form von Speednotes den Rahmen sprengen würden. Ein Spruch allerdings gefällt mir so gut, dass er heute seinen Platz bekommen soll:

„Fürchte nicht den Schnee im März, darunter schlägt ein warmes Herz.“

Ein schönes Beispiel, um von Speednotes für bloße Einzelbegriffe den Schritt zum Notieren ganzer Sätze zu wagen – nach dem frei erfundenen Motto: Fürchte nicht das Notizenmachen, Speednotes bringen dich zum Lachen!

Aber jetzt im Ernst, wir fangen an mit dem, worum es geht:

Es ist März – der dritte Monat, den wir ganz einfach so notieren, wie wir Monate zu notieren gewohnt sind, denn das Gewohnte geht auf jeden Fall am schnellsten. Vielleicht so

oder so

Das Thema, also das, worum es geht, notieren wir ganz links, weil wir es vom Lesen und Schreiben her gewohnt sind, auf der linken Seite zu beginnen (wir auch bei unserem Zeitstrahl).

Was über das Thema gesagt wird, notieren wir getrennt, zum Beispiel durch eine vertikale Hilfslinie:

Und was wird über den März gesagt?

Es gibt Schnee. Dank häufig verwendeter Bildzeichen in Wettervorhersagen ist das recht einfach:

Schnee soll keine Angst bedeuten. Das notieren wir mit Hilfe eines bekannten Zeichens aus der Mathematik

und eines ebenfalls (je nach kulturellem Hintergrund aus unterschiedlichen Quellen) sehr bekannten Angst-Bildes,

das wir natürlich vereinfacht verwenden:

Unter dem Schnee gibt es ein warmes Herz – also Liebe!

 

Also keine Angst vor diesem winterlichen März, die Liebe wird den Schnee schnell zum Schmelzen bringen, und schon kommen die Frühlingsgefühle!

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Neuigkeiten

Ein neues Jahr hat begonnen. Lange bleibt es nicht neu, in ein paar Wochen wird es sich kaum noch anders anfühlen, als ein Jahr sich eben so anfühlt. Früher gab es noch einen gewissen Neuigkeitsmaßstab anhand der Anzahl der Tage – oder Wochen -, die es gedauert hat, bis beim Ausfüllen eines Überweisungsträgers oder Schreiben eines Briefs die Jahreszahl auf Anhieb stimmte. Aber das geht ja jetzt alles online und automatisch, so dass wir gar nicht mehr merken, inwieweit wir innerlich bereits im neuen Jahr angekommen sind.

Vielleicht müssen wir das auch nicht mehr wissen angesichts der zahllosen Apps, die uns im wahrsten Sinne des Wortes sagen, wo es langgeht. Aber das ist ja nichts Neues mehr.

Was ist denn noch neu, außer dem Jahr? Früher war es ja mal üblich, sich gegenseitig zu fragen: „Und, was gibt es bei dir Neues?“, aber auch das ist überflüssig geworden, da wir durch aus rätselhaftem Grund „sozial“ genannte Medien ohnehin ständig auf dem Laufenden gehalten werden, was es gerade bei wem Neues gibt. Leider am detailliertesten von Leuten, von denen wir es gar nicht oder zumindest nicht so genau wissen wollten. Während das, was wir ganz gerne wüssten – zum Beispiel, wer uns demnächst regiert oder trainiert – allzu lange im Verborgenen bleibt.

Nicht länger verborgen bleiben soll hingegen die erste Speednote des Jahres 2018, die sich – Überraschung! – mit „Neuigkeiten“ beschäftigt. „Neu“, das heißt vorher nicht dagewesen, unbenutzt, bis dato unbekannt. Nicht zu verwechseln mit „neuwertig“, tierfreier Nichtraucherhaushalt hin oder her. Wirklich neu ist nur, was gerade erst angefangen hat zu sein. Aber bevor es allzu philosophisch wird, zurück zu den „Neuigkeiten“: Es sind, zumindest für uns, neue Informationen. Dankenswerterweise hat sich für den Begriff Information schon lange ein sehr praktisches, wie für die Notizentechnik gemachtes Zeichen etabliert:

Dies können wir jetzt wie gewohnt vereinfachen und darauf unser Chronologie-System anwenden, nachdem alte oder bekannte Informationen so aussehen,

 

aktuelle Info so

 

und künftige dann natürlich so:

 

Und neue? Die eigentliche Neuheit besteht ja nur in genau dem Moment, in dem die Information im Jetzt ankommt, also von einer künftigen zu einer gegenwärtigen wird:

 

Wie beim Führungswechsel oder Umzug! Denn aktuell ist nicht gleich neu, auch nicht neuwertig. Sobald wir eine Information zur Kenntnis genommen haben, ist sie gebraucht – genau wie das neue Jahr, das seinen ersten Tag jetzt schon fast hinter sich hat.

Was kein Grund sein soll, nicht noch schnell gute Wünsche zu notieren!

Stille Nacht und (un)ruhige Tage

Jetzt sind sie da, die Feiertage, freien Tage, Ferien und Urlaubstage. Hurra!

Aber wieso eigentlich „stille“ Nacht? Im Winter kann zwar gelegentlich eine dichte Schneedecke für mehr Stille sorgen, da sie erstens all diejenigen, die das mit den Winterreifen irgendwie noch nicht geschafft haben, von den Straßen fernhält, und zweitens die verbleibenden Geräusche schluckt oder zumindest dämpft. Aber das Rheinland glänzt auch in diesem Jahr wieder durch Abwesenheit von weihnachtlichem Weiß.

In den Gefilden, in denen das Jesuskind zur Welt gekommen sein soll, war ohnehin – Klimawandel hin oder her – keine dichte Schneedecke zu erwarten. Und erfahrungsgemäß kann das sogenannte Fest der Liebe auch bei Schnee recht laut werden, sei es durch Streit beim Baumschmücken, nervige Verwandtschaft oder Missgeschicke in der Küche (die meisten Unfälle passieren ja im Haushalt). Ist das alles erstmal vorbei, fragen wir uns gegenseitig, ob wir die Feiertage gut überstanden haben – diese Redewendung spricht für sich schon Bände -, um dann endlich mal ein paar Tage unsere Ruhe zu haben.

Um diese Ruhe soll es nun gehen in der Speednote zum Fest: Erholung, Nichtstun, Ausruhen, Abhängen, Entspannen … denn egal, ob die Feiertage nun still oder laut waren, der Mensch, wenn auch zum aufrechten Gang befähigt, liegt gerne. Nehmen wir als Vorlage für eine Ruhe-Speednote daher ein international bekanntes und beliebtes Freizeitmöbel, etwa

oder

Dann vereinfachen wir wie gewohnt zu einem Bildzeichen,

welches wir noch kombinieren und variieren können, zum Beispiel als Grußnachricht für

frohe und erholsame Weihnachtstage!

 

 

 

 

 

Speedwort des Jahres

Zum Regieren hat es nicht gereicht, dafür aber zu einer anderen zweifelhaften Ehre: „Jamaika-Aus“ wurde von der Gesellschaft für deutsche Sprache zum Wort des Jahres 2017 gewählt. Wobei „Wort“ dem Ausdruck gar nicht gerecht wird, er ist eher eine Kurzform einer ganzen Wortfolge, etwa „Scheitern der Verhandlungen zur Bildung einer schwarz-gelb-grünen Koalition“. Also praktisch ein Speedwort!

Da die Landesfarben Jamaikas Schwarz, Gelb und Grün sind, steht der Name des karibischen Staates bei uns stellvertretend für eine Koalition der drei Parteien, die mit diesen Farben bezeichnet werden. Man spricht auch von der „schwarzen Ampel“ oder kürzer der „Schwampel“, denn wie bei der Ampel gibt uns so ein einzelnes Wort die Möglichkeit, mehrere Farben gleichzeitig zu benennen. Allein das ist schon eine Speednote wert:

oder einfach

Natürlich nicht zu verwechseln mit der Speednote für „Korrespondenz, Post“

Wem die beiden Bildzeichen zu ähnlich sind, der nutzt vielleicht besser das folgende

für die „schwarze Ampel“.

 

Und wie sieht nun die Speednote zum Wort des Jahres aus? „Aus“ bedeutet Abbruch, Versagen, Scheitern, nicht ans Ziel gelangen. Greifen wir das Bild des „Ziels“ heraus,

kombinieren es mit der schwarzen Ampel,

und vereinfachen dieses Bildzeichen, dann erhalten wir eine Speednote für „schwarze Ampel als Ziel, Jamaika-Verhandlungen“.

 

Um nun das Scheitern der Verhandlungen zu notieren, müssen wir den Pfeil nur noch verschieben, so dass er das Ziel verfehlt – ein kleines Stück reicht schon, nach dem Motto „knapp vorbei ist auch daneben“:

Diese Speednote zum „Wort des Jahres“ ist natürlich flexibel, durch eine weitere Verschiebung des Pfeils

können wir symbolisieren, dass die Verhandlungen total daneben gingen – quasi in den Nachthimmel von Berlin. Was ja zu Schwarz ganz gut passt, schließlich sagt man auch „nachtschwarz“. Aber bevor es hier allzu finster wird, noch schnell eine weitere Farben-Speednote

mit den besten Wünsche für eine bunte Woche!

Umwege abwägen

 

 

 

 

 

 

 

Dieses Bild zeigt ein typisch menschliches Phänomen: Man kann Gehwege planen und bauen, aber letztlich gehen Menschen ihre eigenen Wege.

 

 

 

 

Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist eine Gerade,

 

 

aber man kann auch auf Umwegen ans Ziel kommen:

 

 

 

 

Wer sich nicht so recht entscheiden kann, wo es langgehen soll, betrachtet erstmal ausgiebig die Alternativen

und entscheidet sich dann für die „Abkürzung“, um schnell anzukommen,

 

 

 

 

oder für den längeren Weg, um die Gegend zu genießen, abwegige Ideen zu sondieren …

 

 

 

 

… oder einfach aus Prinzip, weil der Weg das Ziel ist.

 

Ampelfarben

Speednotes sind zwar einfarbig, aber dennoch eine bunte Mischung – aus Buchstaben, Zahl- und Sonderzeichen, Bildchen, Pfeilen, Linien und allem, was uns DolmetscherInnen sonst so nützlich erscheint, wenn wir Notizen machen. Wie wir schon gesehen haben, kann eine einzelne Speednote mehrere Farben darstellen, beispielsweise die Ampelfarben Rot, Gelb und Grün. Wobei Farben durchaus Spielraum bieten, was ihre Bezeichnung angeht – unsere Ampeln zeigen in der Regel nicht wirklich Gelb, sondern eine Art Orange. Und das Ampel-Gelblicht heißt im Englischen auch nicht etwa „yellow“, sondern „amber“, im Spanischen „ámbar“, also „bernsteinfarben, gelbbraun“.

Wenn wir über die Grenzen des eigenen Sprachraums hinausschauen, sehen wir also auch Farben in einem anderen Licht. Aber für unsere Speednotes zählt ja üblicherweise nicht Form oder Farbe, sondern Inhalt. Bei der Ampel also das, was die drei Farben signalisieren: (An-)Halten/Fahrverbot – (Ab-)Warten – (Los-)Fahren oder Gehen.

Dies können wir uns wunderbar beim Notieren zu Nutze machen, denn wir können jede der drei Ampelfarben schnell abbilden und haben damit eine Speednote nicht nur für Rot, sondern im übertragenen Sinne für „Verbot“

eine für „grünes Licht, Erlaubnis“

und eine für die „Grauzone“ oder auch die „Wartezeit“ dazwischen.

In diesem Licht: Angenehmes Abwarten und Teetrinken bis zur nächsten Speednote!

Fehlfarben

Was ist das eigentlich, eine Fehlfarbe? Beim Kartenspiel eine „Farbe“, die nicht Trumpf ist. In der Philatelie hingegen eine in falscher Farbe bedruckte Briefmarke. Ähnlich verhält es sich bei Zigarren und Zigarillos: Bei unregelmäßiger oder fehlerhafter Deckblattfarbe nennt man auch sie Fehlfarben.

In den genannten Fällen handelt es sich also immer um Farben, die nicht die ‚richtigen‘ sind. Immerhin sind aber überhaupt Farben vorhanden, sonst gäbe es ja keine Farbfehler. Aber was, wenn die Farben fehlen?

Wenn wir beim Konsekutivdolmetschen Notizen machen, bleibt keine Zeit, diese auch noch farblich zu gestalten. Vielleicht unterstreichen wir mal eine Notiz besonders dick, um sie hervorzuheben, aber zwischendurch auch noch den Stift wechseln, um etwas in Grün oder Rot zu notieren? Den Textmarker zur Hand nehmen, um einen Teil der Notizen farblich hervorzuheben? Dauert alles viel zu lange.

Aber die Speednotes hätten ihren Namen nicht verdient, wenn sie es nicht schafften, auch ohne Zusatzwerkzeuge Farbinformationen zu speichern!

Wie so oft sind Bildzeichen eine große Hilfe, wenn wir zum Beispiel für den Begriff der „Farben“ ganz allgemein eine solche Palette verwenden

Farbpalette

und sie dann vereinfachen:

Farben

Mit dieser Speednote haben wir ein Bildzeichen, das genügend freie Fläche bietet, um die Farbe zu spezifizieren: Für „Blau“ nehmen wir dann beispielsweise unser Wasserzeichen

Blau

und für „Rot“ ein Herzpiktogramm, da Herzen typischerweise (und nicht zufällig) mit roter Farbe in Verbindung gebracht werden:

Rot

 

Wenn wir nicht nur eine einzelne Farbe notieren wollen, wird es auf der Palette natürlich etwas eng. In einigen Fällen können wir dann alternativ auf bekannte Kurzworte zurückgreifen, etwa SW für „Schwarzweiß“ verwenden und RGB für „Rot – Grün – Blau“. Für „Rot – Gelb – Grün“ können wir dann wieder ein Bildzeichen nehmen:

Ampel

oder einfach

RotGelbGrün

Mit dem Ampelzeichen haben wir jetzt nicht nur ein Notizzeichen für gleich drei Farben, sondern auch noch etliche Variationsmöglichkeiten – dazu später mehr, denn jetzt ist erstens Sonntag und zweitens Abend und damit Zeit für – na?

Klimaveränderungen

Laut Duden bedeutet „Klimaschutz“ Maßnahmen zur Vermeidung unerwünschter Klimaänderungen. Das ist ja ungefähr so deutlich wie ein merkeleskes „Da müssen wir eine gemeinsame Lösung finden.“ Wer oder was schützt wen oder was? Das Deutsche ist hier unpräzise, der Ausdruck selbst verrät uns nicht, ob wir Menschen das Klima vor uns selbst oder uns selbst vor dem Klima beschützen sollen/wollen/können/…

Wobei schon die aktuellen Regenfälle mir letztere Interpretation sehr viel naheliegender erscheinen lassen, und die sind ja noch harmlos im Vergleich zu tropischen Wirbelstürmen, Erdrutschen und Flutwellen. Schauen wir jedoch auf Bezeichnungen des Begriffs in anderen Sprachen, wird klar, dass „Klimaschutz“ doch anders gemeint ist: Im Englischen, so ist es einem Glossar der OECD zu entnehmen, heißt es „protection of climate“, auf Französisch „protection du climat“. Es ist also der Schutz DES Klimas, nicht der VOR DEM Klima.

Nachdem das geklärt ist, beschäftigen wir uns als Grundlage für die Klimaschutz-Speednote zunächst mit dem Begriff des Klimas – der regionstypischen Änderungen der Wetterverhältnisse im Laufe des Jahres. Wir haben also einen Jahresverlauf,

im Zuge dessen eine Veränderung der Witterung zu beobachten ist,

abhängig davon, wo auf der Welt wir uns befinden. Hierfür – für den Ort oder Platz, die Stelle, an der wir uns aufhalten, haben wir bereits dieses Bildzeichen:

Den Zusammenhang der „Abhängigkeit, dependence …“ können wir sehr gut bildhaft darstellen, denn ebenso wie das deutsche Wort „abhängen“ bedeutet auch das lateinische „dependere“, auf das viele entsprechende Ausdrücke zurückgehen, „von etwas (her)abhängen“ (vg. „Zwischen den Zeichen“ S. 71). Wenn also x von y abhängig ist, können wir dies beim Dolmetschen wie folgt notieren:

 

Und weitere Abhängigkeiten natürlich analog dazu: Ob meine gute Laune vom Wetter abhängt

 

oder vom Geld,

die Speednotes sind da wie immer sehr flexibel.

 

Aber zurück zum Thema – Klima ist, verkürzt dargestellt, ortsabhängiges Wetter im Jahresverlauf, also etwa

 

Dieses Zeichen ist für eine Speednote jetzt schon zu komplex, denn für unsere Dolmetschnotizen wollen wir so wenig Zeit wie möglich aufwenden. Wir vereinfachen also das Klimazeichen:

 

Vielleicht sogar noch weiter?

 

Damit kommen wir zum „Schutz“, der Gefahren oder Schäden von uns abhält: Der Schirm schützt uns vor dem Regen. Die Schutzbrille hält Schädliches von unseren Augen fern, die Schutzhütte bewahrt uns durch Dach und Wände vor Kälte und Nässe. Ein Schutz ist also typischerweise eine physische Trennung zwischen dem, was droht, und dem, was zu schützen ist. Da Bedrohungen schon allein aufgrund der Schwerkraft häufig von oben kommen – Unwetter und Lawinen zum Beispiel -, eignet sich eine dachähnliche Struktur als „Schutzzeichen“ (vg. „Zwischen den Zeichen“ S. 72):

 

Das, was geschützt werden soll, stellen wir jetzt einfach unter das Dach –

fertig ist der Klimaschutz. Jedenfalls theoretisch, aber auch das will ja schon was heißen …

 

 

 

 

 

Duell

Wieso heißt eigentlich heute TV-Duell, was früher noch Fernsehdebatte war? „Debatten“ lassen noch an Gespräch, Austausch von Argumenten, inhaltliche Auseinandersetzung denken. Bei „Duellen“ fällt mir als erstes MacLeod ein – es kann nur eine(n) geben! Kurz gesagt, die Debatte führt zu Erkenntnissen, das Duell zu einer Entscheidung. Es ist ein Zweikampf nach dem k.o.-Prinzip, und sicher dauert es nicht mehr lange, dann wird aus dem TV-Duell ein Online-Battle, und wir können alle per VR-Equipment verfolgen, wie die Samthandschuhe aus- und die Fehdehandschuhe angezogen werden.

Bis es soweit ist, noch eine paar analoge Gedanken zum Begriff „Duell, Zweikampf“:

Zwei Menschen

 

begegnen sich auf einer Ebene (für beide gelten dieselben Bedingungen)

 

und wenden sich gegeneinander

 

bis eine(r) heult – ich meine natürlich, gewonnen hat.

 

Nimmt man diese Bildzeichen als Basis, dann lassen sich zahlreiche Speednotes zu verwandten Begriffen damit entwickeln, etwa für einen Kampf „wie David gegen Goliath“,

 

beleidigtes Schweigen

 

oder ein Fußballderby.

 

Und schon sind wir ganz elegant beim Thema des ersten Feierabends der neuen Woche gelandet – viel Spaß dabei!

 

 

 

 

 

Die Speednotes sind wieder da

Es mag sich wie eine Sommerpause angefühlt haben, war aber eine Umzugspause – die Speednotes haben in Begleitung ihrer Autorin den Heimatort gewechselt. Natürlich ein guter Grund, sich mit einer Speednote für „Umzug, Wohnortwechsel“ zu beschäftigen!

Beginnen wir mit einem Bildzeichen für „Zuhause, Wohnort“. Unvermeidlich drängt sich das kleine Häuschen auf, das wir von so vielen „home“-Schaltflächen kennen,

Zuhause

und hier können wir wieder mit unserem gewohnten Hilfszeichen und in Anlehnung an den Zeitstrahl notieren, ob es ein aktuelles Zuhause ist,

aktueller-Wohnort

 

 

eine frühere Heimat

alter-Wohnort

 

 

oder ein künftiger Wohnort.

künftiger-Wohnort

 

 

Beim „Umzug“ kommt es dann zum Wechsel: Der bislang künftige Wohnort wird zum aktuellen.

Umzug

 

 

Derart schlichte Bildzeichen sind beim Dolmetschen von Vorteil, weil sie sehr wenig Zeit und Platz brauchen. Größeren Ereignissen wird eine kurze Speednote aber nicht unbedingt gerecht, da darf die Notiz ruhig etwas aufwändiger sein: