Ampelfarben

Speednotes sind zwar einfarbig, aber dennoch eine bunte Mischung – aus Buchstaben, Zahl- und Sonderzeichen, Bildchen, Pfeilen, Linien und allem, was uns DolmetscherInnen sonst so nützlich erscheint, wenn wir Notizen machen. Wie wir schon gesehen haben, kann eine einzelne Speednote mehrere Farben darstellen, beispielsweise die Ampelfarben Rot, Gelb und Grün. Wobei Farben durchaus Spielraum bieten, was ihre Bezeichnung angeht – unsere Ampeln zeigen in der Regel nicht wirklich Gelb, sondern eine Art Orange. Und das Ampel-Gelblicht heißt im Englischen auch nicht etwa „yellow“, sondern „amber“, im Spanischen „ámbar“, also „bernsteinfarben, gelbbraun“.

Wenn wir über die Grenzen des eigenen Sprachraums hinausschauen, sehen wir also auch Farben in einem anderen Licht. Aber für unsere Speednotes zählt ja üblicherweise nicht Form oder Farbe, sondern Inhalt. Bei der Ampel also das, was die drei Farben signalisieren: (An-)Halten/Fahrverbot – (Ab-)Warten – (Los-)Fahren oder Gehen.

Dies können wir uns wunderbar beim Notieren zu Nutze machen, denn wir können jede der drei Ampelfarben schnell abbilden und haben damit eine Speednote nicht nur für Rot, sondern im übertragenen Sinne für „Verbot“

eine für „grünes Licht, Erlaubnis“

und eine für die „Grauzone“ oder auch die „Wartezeit“ dazwischen.

In diesem Licht: Angenehmes Abwarten und Teetrinken bis zur nächsten Speednote!

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3 Gedanken zu „Ampelfarben

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